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Pressespiegel |
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Burschikos und natürlich |
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Das Publikum wollte sie nicht gehen lassen, die fünf jugendlich wirkenden Sänger des Ensemble Amarcord: Wolfram und Martin Lattke, beide Tenor, Bariton Frank Ozimek und die Bässe Daniel Knauft sowie Holger Krause – alles ehemalige Mitglieder des Leipziger Thomanerchores, die sich in den letzten Jahren einen Platz an der Weltspitze der Vokalensembles erarbeitet haben.
Mit einem Höchstmaß an gesanglicher Klangkultur, Charme und Eleganz gestaltete das Quintett einen sehr abwechslungsreichen Abend im Festsaal des Theaters Ingolstadt und wirkte trotz größter Präzision liebenswert burschikos und natürlich. Ganz der Kunst vibratolosen Schöngesangs hingegeben und mit perfekt kultivierter Aussprache kreierten die fünf Sänger schwebende Klanggebilde, die sich nachdrücklich in Stimmungen verwandelten und die Zuhörer ein ums andere Mal fesselten.
Der DONAUKURIER veröffentlichte am 10.05.2010 eine Rezension des Konzertes mit dem ensemble amarcord. Diese können Sie ---> h i e r lesen.
Musikstunde einmal anders Ensemble amarcord plauderte aus dem Nähkästchen
Klassischer Unterricht war es freilich nicht. Dafür sorgten schon die fünf Musiker. Soeben aus Leipzig angereist, führte sie ihr Weg nicht zum Festsaal, sondern direkt in die Schule. Die besten Plätze hatten sich die Schüler der Chor-Klasse ausgesucht. "Chor=Klasse" stand in roten Lettern auf ihren T-Shirts, die sie sich extra übergestreift haben. Alle warteten gespannt auf die Gäste aus Leipzig. Applaus brandet auf, als das Ensemble Amarcord vor das Rund der Schüler und Eltern tritt. Und wie es sich für ein A-cappella-Quintett gehört, begrüßen die Sänger ihr Publikum mit einem Lied. Die großen Augen der Schüler kleben an den Lippen der Sänger, die mit einigen spontanen Liedern ihre Klasse zeigen.
Der DONAUKURIER berichtete darüber am 8./9.05.2010 . Diesen Breicht können Sie ---> h i e r lesen.
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Boygroup der Kammermusik |
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Vier Stühle und vier Notenständer: Karg nur ist die Bühne des Festsaals bestellt, beschränkt auf das Wesentliche wie die Gattung des Streichquartetts selbst. Und für die Zugabe werden auch noch die Notenständer entfernt: Die sind eher hinderlich beim Titelsong aus "Pulp Fiction", mit dem die Streicher nun loslegen und dabei ihre Instrumente bearbeiten wie Dick Dale seine Stromgitarre. Ein unter Hochspannung gesetzter Tango-Rhythmus, ein elementarer und leidenschaftlicher Ausbruch von Musik, der selbst das eher gesetzte Konzertvereinspublikum hinreißt zu Jubelrufen. Derlei Auftritte sind die Spezialität des jungen französischen Quatuor Ebène, dem man schon das Image einer "Boygroup der Kammermusik" verpasst hat.
Der DONAUKURIER veröffentlichte am 24./25.04.2010 eine Rezension des Konzertes mit Quatuor Ebène. Diese können Sie ---> h i e r lesen.
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Existenzialistischer Höhenflug |
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Zwei völlig verschiedene musikalische Welten möchte die französische Pianistin Lise de la Salle in ihren Konzerten aufeinanderprallen lassen, erzählte sie in einem Interview kurz vor ihrem ersten Gastspiel im Festsaal. Die 21-jährige Virtuosin hat recht behalten: Kaum je zuvor klangen Beethoven und Chopin (die beiden Komponisten des Abends) so unterschiedlich wie jetzt bei ihrem Recital im Festsaal.
Der DONAUKURIER veröffentlichte am 25.03.2010 eine Rezension des Konzertes mit Lise de la Salle. Diese können Sie ---> h i e r lesen.
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Mit meditativer Heiterkeit |
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Sie haben etwas Besonderes an sich, etwas nicht so leicht Greifbares, die sieben Musiker – darunter eine Frau – um Klarinettist Dieter Klöcker, der als graue Eminenz unauffällig aber bestimmt den Abend über die musikalischen Zügel in der Hand hielt. Mit ihrem äußerst homogenen Spiel verbreiteten die allesamt sehr erfahrenen Künstler eine über weite Strecken spürbare meditative Heiterkeit, die aufgrund großer Natürlichkeit die hohe musikalische Qualität des Ensembles so selbstverständlich erscheinen ließ, dass sie fast in den Hintergrund trat und den Abend im Festsaal zu einer Oase der Ruhe und des Hörens machte.
Der DONAUKURIER veröffentlichte am 12.03.2010 eine Rezension des Konzertes mit dem Consortium Classicum. Diese können Sie ---> h i e r lesen.
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Lebendigkeit und Melancholie |
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Zum 200. Geburtstag: Kammermusik und Lieder von Chopin
Runde Geburtstage großer Komponisten sorgen oft für Rummel auf dem stagnierenden Musikmarkt. In Warschau lässt man sich die Feier von Chopin 200sten zig Millionen kosten, schwarzmarmorne Chopin-Sitzbänke spielen auf Knopfdruck Walzer und Mazurken ab. Die Plattenindustrie wirft eine CD nach der anderen aus: neue Stars mit altem Repertoire. Insofern bot der Ingolstädter Konzertverein zum Jubeljahr etwas Besonderes: Interpretiert von renommierten Warschauer Solisten erklangen Lieder und Kammermusik von Chopin.
Der DONAUKURIER veröffentlichte am 22.02.2010 eine Rezension des Konzetes mit dem Chopin Quiartett Warschau. Diese können Sie ---> h i e r lesen.
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Flötenakrobatik in Vollendung |
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Wie eigentlich nicht anders zu erwarten, war auf Einladung des Konzertvereins am Mittwochabend wieder ein hochkarätiges Ensemble im Festsaal zu Gast. In Concerti di flauti vereinten sich die renommierten Solisten Dorothee Oberlinger, Andrea Ritter, Daniel Koschitzki und Maurice Steger zu einem hinreißend inspirierten Blockflötenquartett. So viel hochgeistige, dabei lebendige und akzentuierte Spielfreude haben wohl selbst erfahrene Konzertbesucher noch nicht oft erlebt.
Der DONAUKURIER veröffentlichte am 11.12.2009 eine Rezension des Konzertes. Diese können Sie [ ---> h i e r ] lesen
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Ehrlicher und schnörkelloser Gesang |
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Einer der wichtigsten Förderer und Initiatoren des Musikförderungspreises des Konzertvereins Ingolstadt wurde fast schmerzlich vermisst am Dienstagabend, als die Auszeichnung im Alten Rathaus dem Münchner Bariton Andreas Burkhart verliehen wurde: Elin Reissmüller. Aber der Festakt war dennoch geprägt von der kürzlich gestorbenen Herausgeberin des DONAUKURIER. Eva-Maria Atzerodt, erste Vorsitzende des Vereins, war sich sicher, dass sie das Ereignis "von oben" mitverfolgt. Und sie erwähnte noch einmal, mit welcher Anteilnahme und Großzügigkeit, mit welchem Engagement die Stifterin den Musikförderungspreis begleitet habe.
Der DONAUKURIER berichtete am 10.12.2009 von der Verleihung des Musikförderungspreises. Diesen Bericht können Sie [ ---> h i e r ] lesen.
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Musikalische Perfektion als Stilmittel |
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Schon nach einer Minute ist klar: Hier musizieren drei Musiker auf höchstem Niveau. Es gibt in unseren Tagen wohl kaum ein Klaviertrio, das kultivierter und edler in der Klanggestaltung spielt als das Trio Parnassus; bestehend aus der Violinistin Yamei Yu, geboren in der Volksrepublik China, Professorin in Düsseldorf, die sich auch als Solistin bereits einen Namen gemacht hat und auf einer 300 Jahre alten Stradivari spielt, Michael Gross, Solocellist des Staatsorchesters Stuttgart, internationaler Preisträger und einer der Begründer des Trios – er bringt mit einem Violoncello aus dem Jahre 1700 von Testore ebenfalls ein sehr altes Instrument zum Klingen –, und dem Pianisten Chia Chou, einem in Kanada aufgewachsenen Taiwanesen, der schon mit vielen hochrangigen Orchestern gespielt hat, regelmäßig Solokonzerte gibt und eine Professur an der Universität in Graz innehat. Drei Solisten, geprägt von so unterschiedlichen Nationalitäten, vereint in der Kammermusik.
Der DONAUKURIER veröffentlichte am 28./29.11.2009 eine Rezension des Konzertes mit dem Trio Parnassus. Diese können Sie [ ---> h i e r ] lesen.
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Sternstunde der Pianistik |
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Es ist selten genug, dass ein Dirigent sein Orchesterkonzert mit einer glanzvollen eigenen Komposition eröffnen kann und damit die Stimmung des Abends maßgeblich diktiert. Der Chefdirigent des Staatlichen Istanbuler Sinfonieorchesters, Betin Günes, hatte dem Abend im Ingolstädter Festsaal einen schwungvoll tänzerischen Ausschnitt aus seiner achten Sinfonie mit dem Titel "Azeri” vorangestellt und begeisterte das Publikum am vergangenen Freitag mit diesem herrlichen Tanzstück im 2/4 Takt, das den Komponisten durch glänzende Instrumentation und raffiniert gegen den östlichen Musizierduktus gesetzte Akkordeinwürfe als einen international wirkungsvollen Bosporus-Strawinsky auswies.
Der DONAUKURIER veröffentlichte am16.11.2009 eine Rezension des Konzetes mit dem Istanbul Sinfonieorchester. Diese können Sie [ ---> h i e r ] lesen.
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Mäzenin Frau Elin Reissmüller verstorben |
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Frau Elin Reissmüller, die Verlegerin und Herausgeberin des DONAUKURIER, ist am Freitag 30.10.2009 im Alter von 95 Jahren gestorben. Neben ihrem stetigen Einsatz für einen seriösen und unabhängigen Journalismus auf der Basis der demokratischen Grundrechte machte sich Elin Reissmüller auch einen Namen als Förderin von Kunst und Kultur und zudem durch ihr unermüdliches Engagement für behinderte und bedürftige Menschen. Lesen Sie hier mehr
Frau Reissmüller war dem Konzertverein bis zu ihrem Tode in unvergleichlicher Weise verbunden. Die Geschicke des Vereins machte sie zu ihrem persönlichen Anliegen. Durch die Stiftung des Musikförderungspreises für junge Künstler haben Frau Elin und Herr Dr. Wilhelm Reissmüller ein über ihren Tod hinaus bleibendes Zeichen gesetzt.
Der Konzetverein ist ihr zu großem Dank verpflichtet.
Eva-Maria Atzerodt 1. Vorsitzende
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Heiterkeit und Tiefe |
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Der DONAUKURIER veröffentlichte am 31.10.2009 eine Rezension des Konzetes mit dem Linos-Ensemble. Diese können Sie [ ---> h i e r ] lesen.
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Lyrik ohne Schmalz |
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Beim Wettbewerbskonzert "Junge Künstler" am Dienstag, 20. Oktober nahm der 24-jährige Bariton Andreas Burkhart teil. Die Süddeutsche berichtet in ihrer Ausgabe vom 16. Oktober über ein Konzert des Sängers in München. Diese Artikel können Sie ---> h i e r lesen [1.195 KB]
Der DONAUKURIER veröffentlichte am 22.10.2009 eine Rezension des Wettbewerbs-Konzertes. Diese können Sie [ ---> h i e r ] lesen.
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Die Fragilität der Musik |
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Kompromisslos und beglückend: Das Minguet-Quartett spielte in Maria de Victoria
Im Rahmen der AUDI-Sommerkonzerte gastierte das Minguet-Quartett. Über dieses Konzert berichtete Jörg Handstein im DONAUKURIER am 9. Juli 2009. Diesen Artikel lesen Sie [ ---> h i e r ]
Das Minguet Quartett eröffnete die Konzertreihe der Saison 2009/2010 am Samstag, 26. September 2009 zusammen mit dem Gitarristen Friedemann Wuttke. Mehr darüber erfahren Sie [ ---> h i e r ]
Der DONAUKURIER veröffentlichte am 28.09.2009 eine Rezension des Konzertes. Diese können Sie [ ---> h i e r ] lesen.
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Pure Magie |
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Die Süddeutsche Zeitung berichtete am 27.07.2009 über ein Konzert mit dem Pianisten Nikolai Tokarev. Diesen Bericht lesen Sie bitte [ --> h i e r ]
Das zweite Abo-Konzert der Saison 2009/10 am 7. Oktober 2009 wurde von Nikolai Tokarew bestritten. Der DONAUKURIER veröffentlichte am 09.10.2009 eine Rezension des Konzertes. Diese können Sie [ ---> h i e r ] lesen.
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